Pay by Performance: Die qualitätsorientierte Vergütung 12

Pay by Performance: Pro & Contra im Überblick

Pay by Performance: Pro & Contra im Überblick

Arbeitgeber können variable Vergütungsmodelle einrichten, um ihre Mitarbeiter zu motivieren und ihre Leistung im Sinne der Unternehmensziele zu fördern. Eines dieser flexiblen Entlohnungsmodelle ist Pay by Performance. Wie das System funktioniert und welche Vor- und Nachteile es bietet, liest Du hier.

Pay Per Performance

Inhaltsverzeichnis

Pay by Performance: Die qualitätsorientierte Vergütung 13
Dieser Artikel wurde geschrieben von Sina

Sina ist Projektmanagerin und verantwortlich für die Unternehmenskommunikation bei der Prämie Direkt GmbH. Als Spezialistin im Bereich Kundenbindung, Neukundengewinnung und Bestandskundenentwicklung verbessert sie Ihr Beziehungsmanagement maßgeblich.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Pay by Performance honoriert die erbrachte Leistung und die erzielten Erfolge eines Individuums oder eines Teams.
  • Es ist ein Kombimodell aus leistungsorientierter und erfolgsorientierter Vergütung.
  • Bei Erreichen der Performance-Ziele wird eine Zusatzzahlung ausgeschüttet.
  • Als Belohnung kommen Boni, Tantiemen und weitere Vergütungsformen infrage. 
  • Vorab definierte Erfolgsgrößen und Leistungskennzahlen dienen als Berechnungsgrundlage.
  • Pay by Performance wirkt sich positiv auf die Mitarbeitermotivation, die Arbeitgebermarke und die Erreichung der Unternehmensziele aus.
  • Entscheidend sind Transparenz, Verständlichkeit, Verbindlichkeit und Kommunikation.
  • Programme zur Mitarbeiterentwicklung können helfen, den positiven Effekt des Vergütungsmodells zu maximieren.

Einführung in Pay by Performance

Pay by Performance ist ein variables Vergütungsmodell, bei dem einzelne Mitarbeiter oder mehrköpfige Teams für ihre herausragende Performance belohnt werden. In den meisten Unternehmen kommt es als Ergänzung zu einem festen Gehaltsmodell zum Einsatz. Der Grundgedanke: Je besser die Performance, desto höher die zusätzliche Vergütung. Letzteres kann beispielsweise ein Bonus, eine Prämie oder ein immaterieller Benefit sein.

Obwohl der Begriff „Performance“ im Deutschen häufig nur mit „Leistung“ übersetzt wird, berücksichtigt das Entlohnungssystem einen weiteren Aspekt. Zusätzlich zur Leistung ist es der erzielte Erfolg, auf dem die Berechnung der Belohnung basiert. Damit vereint Pay by Performance die Prinzipien von zwei anderen variablen Entlohnungsmodellen: der leistungsorientierten und der erfolgsorientierten Vergütung.

Das Konzept Pay by Performance – auch performancebasierte Vergütung genannt – stammt ursprünglich aus den USA. Dort ist es längst in Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen zu finden. In Deutschland nimmt die Popularität bei Arbeitgebern aktuell spürbar zu. Der Grund hierfür ist der umfangreichere Betrachtungswinkel, mit dem sich das System von den anderen flexiblen Entlohnungsmodellen abhebt. Dies erlaubt eine effektivere Bewertung und Steuerung der Mitarbeiterleistungen im Sinne der Unternehmensziele.

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Wie sich Pay by Performance von anderen Vergütungsmodellen unterscheidet

Das Entlohnungssystem Pay by Performance bezieht den Input und den daraus resultierenden Output einzelner Mitarbeiter oder ganzer Teams in die Bewertung ein. Der Input ist die erbrachte Leistung, die auch als Engagement, Bemühen oder Fleiß bezeichnet werden kann. Durch die Leistung entsteht in jedem Fall ein Arbeitsergebnis. Doch nur die für das Unternehmen brauchbaren Arbeitsergebnisse zählen als Erfolg im eigentlichen Sinne. Dieser Output fließt als zweite Komponente in ein Pay by Performance-Entlohnungsmodell ein. So ist es möglich, einige Risiken der übrigen variablen Vergütungsmodelle abzuschwächen.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung: