Essensmarken für Mitarbeiter: Digitale Lösungen und steuerfreie Vorteile 12

Essensmarken für Mitarbeiter: Digitale Lösungen und steuerfreie Vorteile

Essensmarken für Mitarbeiter: Digitale Lösungen und steuerfreie Vorteile

Mit attraktiven Zusatzleistungen können Arbeitgeber die Motivation und Loyalität ihrer Angestellten aktiv fördern. Einer der bekanntesten und wirkungsvollsten Benefits ist der Essenszuschuss. Er ist dank digitaler Lösungen leicht zu implementieren und eine steuerfreie Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung. Damit Essensmarken ihre positive Wirkung auf die Mitarbeiterzufriedenheit entfalten können, ist die richtige Umsetzung essenziell.

Titelbild Essensmarken

Inhaltsverzeichnis

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Dieser Artikel wurde geschrieben von Sina

Sina ist Projektmanagerin und verantwortlich für die Unternehmenskommunikation bei der Prämie Direkt GmbH. Als Spezialistin im Bereich Kundenbindung, Neukundengewinnung und Bestandskundenentwicklung verbessert sie Ihr Beziehungsmanagement maßgeblich.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Essenszuschuss ist eine freiwillige Zusatzleistung des Arbeitgebers.
  • Digitale Essensmarken haben physische Essensgutscheine mittlerweile abgelöst.
  • Pro Monat und Mitarbeiter können Arbeitgeber maximal 15 Essensmarken á 7,23 Euro steuerfrei bereitstellen, also insgesamt 108,45 Euro.
  • Der freiwillige Zuschuss kann als Zusatz zum Bruttolohn oder in Form einer teilweisen Gehaltsumwandlung gewährt werden.
  • Steuerfrei bleibt der Benefit nur, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
  • Dank digitaler Lösungen ist die Implementierung, Umsetzung und Kontrolle des Essenszuschusses unkompliziert.
  • Richtige Handhabung vorausgesetzt, trägt die Zusatzleistung zu einer motivierten, loyalen und zufriedenen Belegschaft bei.

Was sind Essensmarken?

Eine Essensmarke ist ein Zuschuss, den ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern für den Kauf ihrer Mahlzeiten gewährt. Unter dem Begriff werden sowohl Essensgutscheine in Papierform als auch digitale Essensmarken zusammengefasst. Letztere haben die klassische Variante fast vollständig abgelöst. 

Je nach Art und Umfang kann der Mitarbeiter die Marke in bestimmten Akzeptanzstellen oder bei sämtlichen Anbietern einlösen. So kostet die arbeitstägliche Mahlzeit weniger oder ist gänzlich kostenfrei. Essensmarken sind eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers, auf die die Angestellten keinen Rechtsanspruch haben. Dennoch bieten immer mehr Unternehmen den Benefit an, da er zu einer hohen Mitarbeiterbindung beiträgt und die Attraktivität als Arbeitgeber stärkt.

Gesetzesgrundlage der Essensmarken

Icon Gesetz Paragraph

Ein Essenszuschuss gilt aus Sicht des Gesetzgebers als geldwerter Vorteil, der unter dem amtlichen Sachbezugswert „Verpflegung“ zu verbuchen ist. Die rechtliche Grundlage hierfür ist in § 8 Abs. 2 S. 6 EStG i.V. festgehalten.

Die Höhe des Sachbezugs für die Bezuschussung von Mitarbeitermahlzeiten durch Essensmarken liegt aktuell bei 4,13 Euro (Jahr 2024). Arbeitgeber können diesen Betrag mit bis zu 3,10 Euro steuerfrei aufstocken. Somit ergibt sich ein maximaler Essenszuschuss von 7,23 Euro pro Mitarbeiter und Mahlzeit, beziehungsweise Tag. Pro Monat liegt der steuerfreie Höchstbetrag bei 108,45 Euro, also 15 Essensmarken.

 

Wie steuerrechtlich mit Essensmarken zu verfahren ist, ergibt sich aus den folgenden gesetzlichen Regelungen: